EnforceTac 2026: Drohnen dominieren Sicherheitsmesse | Security-Airline

Vom 23. bis 25. Februar 2026 hat die EnforceTac in Nürnberg einmal mehr gezeigt, wohin sich die Sicherheitsbranche bewegt: nach oben. Drohnen, ob als Überwachungsdrohne für den Objektschutz oder als Bedrohung, die es abzuwehren gilt, waren das dominierende Thema auf Europas führender Fachmesse für Sicherheit und Verteidigung. Über 1.300 Aussteller aus mehr als 50 Ländern präsentierten auf über 60.000 Quadratmetern ihre Lösungen, unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Friedrich Merz und dem Leitthema „Connecting Minds. Protecting Europe."
Für Security Airline ist diese Entwicklung eine Bestätigung dessen, worauf wir seit Jahren setzen: Autonome Sicherheitsdrohnen und Überwachungsdrohnen sind keine Zukunftstechnologie mehr. Sie sind der neue Standard im professionellen Objektschutz.
Die EnforceTac 2026 im Überblick: Sieben Hallen, ein Leitthema
Die EnforceTac hat sich in den vergangenen Jahren von einer spezialisierten Behördenmesse zu Deutschlands Leitmesse für Sicherheit und Verteidigung entwickelt. 2026 war die Messe so groß wie nie zuvor: sieben Hallen, über 20.000 Fachbesucher und ein Programm, das die gesamte Bandbreite moderner Sicherheitstechnologie abdeckte.
Die sieben Themenschwerpunkte:
- Mobilität für komplexe Einsätze
- Fahrzeuginnovationen inkl. Robotik
- Anwendung und Abwehr unbemannter Systeme (UAS)
- Kommunikationstechnologien
- Wärmebildtechnik, Optik und Optronik
- Waffen, Munition und Wirkmittel
- Forschungs- und Entwicklungsinnovationen
Dass unbemannte Systeme einen eigenen Themenschwerpunkt bilden, überrascht nicht. Spätestens seit der NATO-Übung Hedgehog 2025, bei der zehn Drohnenpiloten zwei komplette NATO-Bataillone kampfunfähig machten, ist klar: Drohnen haben das Kräfteverhältnis in der Sicherheit grundlegend verschoben, militärisch wie zivil.
Drohnen auf der EnforceTac 2026: Die wichtigsten Aussteller und Innovationen
Die Messe zeigte eindrucksvoll, dass die gesamte Bandbreite der Drohnentechnologie inzwischen auf höchstem Niveau angekommen ist: von taktischen UAS-Plattformen über autonome Überwachungssysteme bis hin zu hochspezialisierten Counter-UAS-Lösungen.
Rheinmetall: Drohnenabwehr auf neuem Niveau
Rheinmetall präsentierte mit dem RCWS320C-UAS erstmals öffentlich eine ferngesteuerte Waffenstation, die speziell für die Drohnenabwehr entwickelt wurde. Das System kombiniert Sensorfusion mit einer Reichweite von 600 Metern und einem 230-Grad-Radar. Dazu stellte Rheinmetall die SSW40 vor, eine 40-mm-Airburst-Munition, die Drohnen auf bis zu 900 Meter Entfernung bekämpfen kann. Ein deutliches Signal: Die Abwehr unbemannter Systeme hat für einen der größten europäischen Rüstungskonzerne strategische Priorität.
HENSOLDT: Software-definierte Verteidigung
Der Sensorik-Spezialist HENSOLDT zeigte mit Elysion eine modulare Software-Suite für die Drohnenabwehr, die verschiedene Sensoren und Effektoren in ein einheitliches System integriert. Ergänzt wurde dies durch das optronische Zielerfassungssystem TAROSS und das luftgestützte Radar PrecISR. HENSOLDTs Vision einer „Software-Defined Defense" trifft den Nerv der Branche: Flexible, skalierbare Systeme, die sich an veränderte Bedrohungslagen anpassen.
Quantum-Systems: Vom Himmel auf den Boden
Das Münchener Unternehmen Quantum-Systems, bekannt für seine eVTOL-Aufklärungsdrohnen, überraschte mit der Erstvorstellung des MANDRILL, einem unbemannten Bodenfahrzeug (UGV). Damit erweitert Quantum-Systems sein Portfolio von der Luftaufklärung auf die Bodenüberwachung. Alle Systeme werden über die hauseigene MOSAIC UXS-Software integriert. Ein Ansatz, der zeigt, wohin die Reise geht: vernetzte, autonome Systeme zu Luft und am Boden.
Rohde & Schwarz: RF-Detektion als Frühwarnsystem
Mit dem R&S ARDRONIS zeigte Rohde & Schwarz ein automatisches Drohnenerkennungs- und Störsystem, das auf Breitband-Monitoring und Richtungspeilung setzt. Als Teil des GUARDION-Konsortiums (zusammen mit ESG und Diehl Defence) liefert Rohde & Schwarz die Detektionskomponente für das mobile Drohnenabwehrsystem der Bundeswehr.
Diehl Defence: KI gegen Drohnen
Diehl Defence stellte mit GARMR ein hochmobiles, KI-gestütztes Counter-UAV-System vor. Besonders bemerkenswert: Die integrierte CICADA-Interceptor-Drohne, die feindliche Drohnen autonom abfangen kann. Die Kombination aus Short-Range und Medium-Range-Varianten ermöglicht einen skalierbaren Schutz.
Weitere bemerkenswerte Aussteller
- Dronivo GmbH (Deutschland): Erstvorstellung der Hildegard, einer jet-getriebenen autonomen Drohne mit bis zu 500 km/h
- Hecto Drone (Dänemark): Weltpremiere der HD-606, einer schweren Multirotor-Drohne mit 50 kg Nutzlast
- ParaZero (Israel): DefendAir, Netz-Abschuss-Technologie gegen feindliche Drohnen mit 100 % Abfangerfolg in Tests
- Beretta Defense Technologies (Italien): Multi-Layer-Counter-UAS-Portfolio mit spezialisierter Anti-Drohnen-Munition
Von der Verteidigung zum Objektschutz: Was die EnforceTac für die zivile Sicherheit bedeutet
Die EnforceTac ist primär eine Verteidigungsmesse. Doch die dort gezeigten Technologien haben direkte Relevanz für den zivilen Objektschutz. Die Botschaft ist eindeutig: Wer Drohnen nicht in sein Sicherheitskonzept integriert, hat ein Sicherheitskonzept mit blinden Flecken.
Die Messe zeigt zwei Seiten derselben Medaille:
Seite 1: Drohnen als Bedrohung (Counter-UAS)
Die massive Präsenz von Drohnenabwehrsystemen auf der EnforceTac unterstreicht: Die Bedrohung durch unbefugte Drohnen ist real. Allein in Deutschland wurden in den vergangenen Jahren über 2.000 Drohnenüberflüge über sensiblen Einrichtungen registriert. Spionage, Sabotage und gezielte Angriffe auf Industriegelände und kritische Infrastruktur sind keine theoretischen Szenarien mehr.
Seite 2: Drohnen als Schutzinstrument (Überwachungsdrohnen)
Gleichzeitig wächst der Markt für Überwachungsdrohnen und Sicherheitsdrohnen im zivilen Bereich rasant. Autonome Drohnensysteme, die Gelände überwachen, Alarme verifizieren und Echtzeit-Lageinformationen liefern, sind heute die effizienteste Lösung für den Schutz weitläufiger Außenflächen.
Ein ganzheitliches Sicherheitskonzept berücksichtigt beide Perspektiven: Die eigene Sicherheitsdrohne überwacht das Gelände, das Detektionssystem schützt vor fremden Drohnen.
Security Airline: Europas Marktführer für autonome Überwachungsdrohnen
Während auf der EnforceTac 2026 viele Hersteller einzelne Komponenten zeigten, verfolgt Security Airline einen anderen Ansatz: Full Service aus einer Hand.
150.000 Flüge: Erfahrung, die kein Wettbewerber bietet
Mit über 150.000 durchgeführten autonomen Drohnenflügen ist Security Airline europäischer Marktführer im Bereich Überwachungsdrohnen und drohnengestütztem Objektschutz. Diese Zahl ist nicht nur eine Statistik. Sie steht für tausende Alarme, die verifiziert wurden, für lückenlose Dokumentation und für eine Betriebserfahrung, die in Europa einzigartig ist.
Was uns auszeichnet
VdS-zertifizierte Leitstelle
Alle Drohnenflüge werden über unsere VdS-zertifizierte Sicherheitsleitstelle überwacht. Die VdS-Zertifizierung ist der höchste Qualitätsstandard für Sicherheitsleitstellen in Deutschland und garantiert geprüfte Prozesse, Redundanz und Verfügbarkeit rund um die Uhr.
Eigene Software: Flight Automation Center
Unser proprietäres Flight Automation Center ist das Herzstück unserer Operationen. Die Software steuert und koordiniert sämtliche autonomen Drohnenflüge: von der Missionsplanung über die Echtzeit-Überwachung bis zur automatisierten Dokumentation. Maximale Automatisierung bedeutet minimale Fehlerquellen und maximale Zuverlässigkeit.
Full-Service-Ansatz
Security Airline liefert nicht nur Hardware. Wir bieten den kompletten Service: von der Sicherheitsanalyse über die Installation und den Betrieb bis zur 24/7-Überwachung durch unsere Leitstelle. Kein Zusammenstückeln von Einzellösungen verschiedener Anbieter, sondern ein integriertes System, das vom ersten Tag an funktioniert.
Integrierte Drohnenabwehr
Neben dem Einsatz eigener Überwachungsdrohnen bietet Security Airline auch professionelle Drohnendetektions- und Drohnenabwehrlösungen mit Radar, RF-Analyse und Sensorfusion an. So schützen wir Ihr Gelände nicht nur mit Drohnen, sondern auch vor Drohnen.
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für Überwachungsdrohnen ist
Die EnforceTac 2026 hat drei Dinge deutlich gemacht:
1. Die Technologie ist ausgereift
Was vor wenigen Jahren noch Prototypenstatus hatte, ist heute Serienlösung. Autonome Drone-in-a-Box-Systeme, KI-gestützte Videoanalyse, Wärmebildsensorik und vollautomatisierte Leitstellenintegration funktionieren zuverlässig im Dauerbetrieb.
2. Die Bedrohungslage verschärft sich
Die Zahl der Drohnenvorfälle über sensiblen Einrichtungen steigt kontinuierlich. Die Kosten eines Sicherheitsvorfalls, ob Diebstahl, Sabotage oder Spionage, übersteigen die Investition in ein Drohnensystem um ein Vielfaches.
3. Die Regulierung öffnet sich
Die EU arbeitet an einheitlichen BVLOS-Standards (Beyond Visual Line of Sight), die autonome Drohnenflüge weiter vereinfachen werden. Wer jetzt einsteigt, baut Erfahrung auf und ist vorbereitet, wenn die regulatorischen Rahmenbedingungen noch weiter gelockert werden.
Fazit: Die EnforceTac 2026 ist ein Weckruf für den Objektschutz
Drohnen sind nicht mehr nur ein Randthema auf Sicherheitsmessen. Sie sind das Leitthema. Die EnforceTac 2026 hat gezeigt, dass die gesamte europäische Sicherheitsbranche erkannt hat: Unbemannte Systeme verändern den Schutz von Infrastruktur, Industriegeländen und öffentlichen Räumen fundamental.
Für Unternehmen, die weitläufige Außenflächen, kritische Infrastruktur oder hochwertige Industrieanlagen schützen müssen, stellt sich nicht mehr die Frage, ob eine Sicherheitsdrohne sinnvoll ist, sondern wann sie implementiert wird.
Security Airline ist mit über 150.000 autonomen Flügen, einer VdS-zertifizierten Leitstelle und dem eigenen Flight Automation Center der Partner, der diese Technologie nicht nur versteht, sondern täglich im Einsatz hat: als europäischer Marktführer für drohnengestützten Objektschutz.
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